muunaiLogin
Demo buchenKostenlos testen
Kosten & Auswahl

Was kostet ein KI-Dokumentationsassistent für Ärzte?

17. August 2026 · 7 Minuten Lesezeit · zuletzt geprüft am 17. August 2026

Das Wichtigste in Kürze

  • Preis immer pro Behandler:in, Team oder Standort einordnen.
  • Prüfen, ob Berichte, Gesprächsminuten und Vorlagen begrenzt sind.
  • PVS-Anbindung, Einrichtung und Support können separat berechnet werden.
  • Ein Praxistest zeigt besser als eine Funktionsliste, wie viel Nacharbeit bleibt.

Welche Kostenblöcke gehören in den Vergleich?

Der sichtbare Monatspreis ist nur der Anfang. Manche Anbieter staffeln nach Funktionsumfang, Gesprächsminuten, Behandlerzahl oder Tiefe der PVS-Integration. Hinzu kommen je nach Angebot eine Einrichtungsgebühr, Schulung, Zusatzmodule für Diktat oder Besuchsvorbereitung und gegebenenfalls Kosten des PVS-Anbieters.

Erstellen Sie für jedes Angebot dieselbe Rechnung: gewünschte Zahl der Nutzer:innen, monatliche oder jährliche Abrechnung, benötigte Integration und alle Add-ons. Nur so vergleichen Sie Gleiches mit Gleichem.

Was kostet muunai konkret?

Nach dem aktuellen Preisstand kostet muunai Professional 79 Euro pro Nutzer:in und Monat bei monatlicher Abrechnung, zuzüglich Mehrwertsteuer. Bei jährlicher Abrechnung liegt der ausgewiesene Monatspreis bei 64 Euro. Enthalten sind unbegrenzte Berichte, anpassbare Berichtsvorlagen, Teamfunktionen, Support und die PVS-Integration. Das freie Diktat und die KI-gestützte Besuchsvorbereitung sind separat buchbar.

Preise und Leistungsumfang können sich ändern. Maßgeblich ist deshalb immer das konkrete Angebot zum Zeitpunkt des Abschlusses.

Wann rechnet sich ein Dokumentationsassistent?

Der Nutzen entsteht nicht durch möglichst lange Transkripte, sondern durch weniger Dokumentationszeit bei ausreichender Qualität. Beispiel: Spart eine Ärztin an 20 Arbeitstagen jeweils 20 Minuten, sind das rund 6 Stunden und 40 Minuten pro Monat. Diese Zeit kann für Behandlung, früheren Feierabend oder andere Praxisaufgaben verfügbar werden.

Das Beispiel ist keine Ersparnisgarantie. Fachrichtung, Gesprächslänge, Vorlagenqualität, PVS-Workflow und erforderliche Korrekturen verändern das Ergebnis erheblich.

Fünf Fragen vor dem Kauf

  • Ist die gewünschte PVS-Integration im Preis enthalten?
  • Gibt es Limits für Berichte, Minuten oder Vorlagen?
  • Wie viel Korrekturarbeit bleibt bei typischen Fällen?
  • Welche einmaligen Kosten und Vertragslaufzeiten gelten?
  • Sind AVV, Löschkonzept und technische Maßnahmen prüfbar dokumentiert?

Fazit

Ein günstiger Tarif kann teuer sein, wenn anschließend kopiert, formatiert und nachbearbeitet werden muss. Lassen Sie zwei oder drei reale Fälle erstellen und messen Sie den gesamten Weg vom Gespräch bis zum geprüften Eintrag im PVS. Der sinnvollste Preisvergleich ist ein Workflow-Vergleich.

Häufige Fragen

Ist eine PVS-Integration immer inklusive?

Nein. Manche Anbieter berechnen Integrationen separat oder ordnen tiefere Anbindungen höheren Tarifen zu. Prüfen Sie den Umfang für Ihr konkretes PVS.

Sind unbegrenzte Berichte üblich?

Nicht bei jedem Angebot. Limits können sich auf Gesprächsminuten, Berichte oder Speicher beziehen. Die Vertragsunterlagen sind entscheidend.

Wie lässt sich die Wirtschaftlichkeit prüfen?

Messen Sie vor und während eines Tests die Zeit vom Gesprächsende bis zum final geprüften PVS-Eintrag und berücksichtigen Sie Lizenz, Einrichtung und Zusatzmodule.

Quellen und Stand

Dieser Beitrag wurde am 17. August 2026 anhand der folgenden Primärquellen und Produktinformationen geprüft: