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PVS & Integrationen

KI-Dokumentation mit T2MED: Was ist direkt möglich?

10. August 2026 · 7 Minuten Lesezeit · zuletzt geprüft am 10. August 2026

Das Wichtigste in Kürze

  • Aktuell geöffneten Patienten aus T2MED übernehmen.
  • Karteikarte und hinterlegte Dokumente optional als Kontext nutzen.
  • Anamnese, Befund und weitere Abschnitte gezielt übertragen.
  • Diagnosen und ICD-Codes nach Prüfung direkt speichern.

Warum „PVS-Integration“ nicht immer dasselbe bedeutet

Eine einfache Anbindung überträgt fertigen Text und spart Copy-and-paste. Eine tiefere Integration kann zusätzlich den Patientenkontext übernehmen, vorhandene Informationen gezielt einlesen und strukturierte Ergebnisse in passende Bereiche zurückgeben. Vor dem Kauf sollte deshalb nicht nur gefragt werden, ob T2MED unterstützt wird, sondern welche einzelnen Schritte tatsächlich möglich sind.

Der T2MED-Workflow mit muunai

  • Patientenakte in T2MED öffnen und an muunai übergeben.
  • Bei Bedarf relevante Karteikarteneinträge oder Dokumente als Kontext auswählen.
  • Patientengespräch aufnehmen oder einen Bericht diktieren.
  • Strukturierten Entwurf mit eigener Vorlage erzeugen.
  • Inhalt ärztlich prüfen und korrigieren.
  • Gewünschte Abschnitte, Diagnosen und ICD-Codes nach T2MED übertragen.

Wofür Kontext aus der Karteikarte hilfreich ist

Bei Verlaufskontrollen kann Vorwissen helfen, aktuelle Angaben richtig einzuordnen. Ein vorhandener Arztbrief kann für die Besuchsvorbereitung zusammengefasst werden. Dabei sollte nicht automatisch die gesamte Akte verarbeitet werden: Die Ärztin entscheidet, welche Informationen für den aktuellen Zweck relevant sind.

Was nicht automatisiert werden sollte

Diagnosen und ICD-Codes sind medizinisch und abrechnungsrelevant. Vorschläge sollten deshalb nicht ungeprüft übernommen werden. Gleiches gilt für Medikamentendosen, Negationen und zeitliche Zuordnungen. Die Integration verkürzt Übertragungswege, verlagert aber nicht die fachliche Verantwortung auf die Software.

Fazit

Der größte Vorteil entsteht, wenn Kontext, Entwurf und strukturierte Rückgabe in einem kontrollierten Ablauf zusammenkommen. Testen Sie nicht nur einen Beispielbericht, sondern Erstvorstellung, Verlauf und einen Fall mit vorhandenen Dokumenten.

Häufige Fragen

Kann muunai Anamnese und Befund getrennt in T2MED speichern?

Ja. Einzelne Dokumentationsabschnitte lassen sich gezielt übertragen, statt nur einen gesamten Textblock zu kopieren.

Kann muunai Diagnosen in T2MED eintragen?

Diagnosen inklusive ICD-Codes können nach ärztlicher Prüfung direkt gespeichert werden.

Wird automatisch die ganze Karteikarte gelesen?

Nein. Der Kontext ist optional; die Praxis entscheidet, welche Einträge oder Dokumente für den aktuellen Zweck genutzt werden.

Quellen und Stand

Dieser Beitrag wurde am 10. August 2026 anhand der folgenden Primärquellen und Produktinformationen geprüft: